Warum vorher prüfen?
Bei der Rückgabe begutachtet in der Regel ein Prüfer im Auftrag des Leasinggebers das Fahrzeug. Was er als Schaden einstuft, wird Ihnen in Rechnung gestellt, und zwar zu den Kosten einer Werkstattreparatur. Viele Kleinigkeiten sind vorher deutlich günstiger zu beheben, etwa mit Smart Repair für kleine Dellen und Kratzer oder einem Felgenaufbereiter.
Wer den Zustand vorher kennt, kann entscheiden: reparieren lassen, so zurückgeben oder bei der Rückgabe gezielt nachfragen.
Was im Zustandsbericht steht
- Rundum-Fotos und Detailfotos jeder auffälligen Stelle
- Für jede Stelle die Einordnung: normale Abnutzung oder Schaden
- Bei Schäden eine Einschätzung, was eine Reparatur ungefähr kostet
- Reifen, Felgen, Scheiben, Innenraum und Sitze
- Kilometerstand und Datum
Normale Abnutzung oder Schaden?
Ein Auto, das drei Jahre gefahren wurde, sieht nicht aus wie neu. Das weiß auch der Leasinggeber. Wo genau die Grenze liegt, regelt Ihr Vertrag, oft mit Beispielen oder einem Katalog. Bringen Sie ihn zum Termin mit, dann prüfe ich gegen das, was bei Ihnen tatsächlich gilt.
Als Faustregel: Gebrauchsspuren, die beim normalen Fahren entstehen, sind meist abgedeckt. Was auf einen Anstoß, einen Unfall oder unsachgemäße Behandlung zurückgeht, meist nicht.
Bei der Rückgabe
Seien Sie dabei, wenn das Auto geprüft wird. Lesen Sie das Protokoll, bevor Sie unterschreiben, und notieren Sie Abweichungen direkt darauf. Mein Bericht mit Fotos vom Tag vorher ist dann Ihre eigene Grundlage, falls später eine Rechnung kommt, die nicht zum Zustand passt.




